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Rolf Hölterhoff |
Solingen |
Berichte der Jahre 2001 bis 2010
- Letzte Aktualisierung am 02.12.2010 -
Dienstag, 4.4.2001
Während des gesamten Winterzeitraums 2000/2001 habe ich keinen Turmfalken mehr an oder in unserem Kasten gesehen. Auch während meiner Spaziergänge zu Fuß oder
während der Fahrten im Auto sah ich großräumig in meinem Wohn-Umfeld praktisch keinen Turmfalken mehr, weder im Fluge noch irgendwo sitzen.
Vor einigen Tagen fiel mir jedoch ein Habicht auf, der mitten im dichtbesiedelten Stadtgebiet hier
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| Turmfalke im Aufwind |
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direkt in der Nähe des Turmfalkenkastens jagte!
Ich denke, daß er tatsächlich die Ursache für das plötzliche Verschwinden des Turmfalken-Paares im Sommer des vergangenen Jahres ist und die Vermutung
liegt sehr nahe, daß er sich auf das Schlagen von Turmfalken spezialisiert hat, die selbst im Rüttelflug beim Jagen einer Maus von ihrer Umgebung völlig abgelenkt sind.
Gestern erzählte mir ein Nachbar, er habe am Vormittag gegen 9.00 Uhr einen Falken in unserem Kasten sitzen sehen und an dem Kirchturm in unserem Stadtviertel seien auch wieder Turmfalken.
Dem Mann ist aber auch sonst nicht zu glauben.
Heute Vormittag jedoch, gegen 9.10 Uhr, warf ich von einem unserer Fenster einen Blick auf den Nistkasten und mußte erst zweimal hinsehen, bevor ich realisierte, was ich dort sah.
Es saß ein Turmfalke im Einflugloch!!!!!!!!!
Er blieb zwar nur ca. 2 Minuten sitzen und flog dann ab, aber es scheint wieder ein guter Anfang zu werden.
Hoffentlich sieht dies der von mir beobachtete Habicht nicht auch so!
Samstag, 7.4.2001
Seit heute ist ein offenbar junges Falkenpärchen ständig am Haus und im Kasten. Die Vögel balzen, grenzen im Flug den Brutplatz ein und das Männchen bringt dem Weibchen einige Mäuse. Heute stürzte das Weibchen plötzlich aus dem Kasten in die Sumpfzone meines Teichs und flog mit einer Maus in den Fängen zurück in den Kasten.
Es sieht im Moment wirklich gut aus. Hoffentlich kommt uns der Habicht nicht dazwischen!
Dienstag, 10.4.2001
Seit ca. 2 Tagen paaren sich die Falken mehrmals täglich auf dem Dachfirst des Nebengebäudes und hoch oben auf den Ästen einer Fichte in einem Nachbargarten.
Es wird immer wahrscheinlicher, dass das junge Paar in diesem Jahr zur Brut gelangen wird.
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| Neugieriger Blick aus dem Brutkasten am 27.6.2001 |
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Donnerstag, 10.5.2001
Seit Tagen brütet das Weibchen offenbar! Sie liegt ständig tief auf dem Boden des Kastens und ist nur mit Mühe mit dem Fernglas zu beobachten.
Der Vogel hält sich sehr ruhig und wechselt sich kurzfristig z.T. unter leisen Rufen mit dem Männchen ab, das ihr immer wieder einmal eine Maus bringt.
Montag, 28.05.2001
Es ist eindeutig: Das Weibchen liegt auf Eiern.
Mittwoch, 26.6.2001
Nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub sitzen im Kasten zwei junge Turmfalken. Sie verlieren soeben das Jugendgefieder. Sieht recht lustig aus.
Wenn sie innerhalb des Kastens flügelschlagend ihre Muskeln trainieren, fliegen die lockeren Federn nur so aus der Einflugöffnung!
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| Jetzt wird auch die Nummer 2 aufmerksam. |
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Samstag, 30.6.2001
Die jungen Falken sitzen zum ersten Mal außerhalb des Kastens auf dem Flachdach oberhalb ihres Brutplatzes.
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| Zum ersten Mal außerhalb des Brutkastens! |
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Dienstag, 3.7.2001
Die letzten Tage waren ausgefüllt mit Flugübungen zu den Dächern der Nachbarhäuser und in die Äste der großen Zeder in meinem Garten.
Die Eltern bringen ständig Nahrung in Form von Mäusen.
Donnerstag, 12.7.2001
Seit einigen Tagen sehe ich die Falken nicht mehr. Offenbar sind sie endgültig ausgeflogen und werden wohl in der freien Landschaft von den Altvögeln im Jagen trainiert.
Meine guten Wünsche mögen sie begleiten. Ich bin jedenfalls zufrieden und ein bißchen glücklich:
in diesem Jahr war die Brut erfolgreich!!!
Bericht 2002
Es gibt keine Turmfalken mehr......!
Anfang März 2002 inspizierte ein Turmfalke unseren Nistkasten. Und nachdem ein auf dem Kasten sitzender Falke so gut ist, wie ein brütendes Paar im Kasten, freute ich mich schon auf die diesjährige Brut.
Der Falke wurde jedoch während des ganzen Jahres 2002 nicht mehr gesehen.
Der Kasten ist verwaist.
Das Schlimmste jedoch ist, daß ich während des ganzen Jahres nicht einen einzigen Turmfalken im gesamten Stadtgebiet jagen oder gar sitzen sah, obwohl ich mir den Hals nach Turmfalken verrenkte während meiner Aufenthalte im Freien!
Das Verschwinden der beiden Altfalken während der Aufzucht der jungen Falken im Jahr 2001 war wohl das Symptom für das offenbar völlige Verschwinden dieser bisher nicht seltenen Vögel.
Eine Erklärung für diese Katastrophe habe ich bisher nicht.
Einen einzigen Falken sah ich zum ersten Mal seit langem wieder jagen an den Hängen der Stadtautobahn hier in Solingen am 4.1.2003.
Bericht 2003
In diesem Jahr gibt es für Solingen wenig Positives zu berichten.
Ich sah bisher im ersten Halbjahr 2003 nur ca. ein halbes Dutzend Mal jeweils einen einzigen Turmfalken hier im Stadtgebiet von Solingen an der Stadtautobahn jagen.
Ganz offenbar hat die Population dieser Greife hier tatsächlich einen erheblichen Einbruch erlitten. Selbst der ca. 15 Jahre lang regelmäßig und ununterbrochen besetzte Nistkasten am Nachbarhaus wurde in diesem Jahr wieder nicht belegt.
Im März/April - zu Beginn der Brutsaison - versuchte eine Hausbesitzerin, ihre seit Jahren im Gesims ihres Hauses brütenden Turmfalken zu vertreiben, indem sie das Einflugloch von einem Dachdecker verschließen ließ. Die angeführten Gründe waren absurd.
Nach massiver Intervention der Stadtverwaltung wurde das Einflugloch wieder rechtzeitig geöffnet. Zusätzlich hing die städt. Administration mit Duldung der Hausbesitzerin an der Ziegelstein-Giebelwand des Hauses einen Schwegler-Falkennistkasten auf.
Sollte im nächsten Jahr das Einflugloch im Gesims tatsächlich verschlossen werden, so hat das Falkenpaar dann wenigstens die Möglichkeit in den jetzt an sich optimal hängenden Kasten zu ziehen.
Anfang Juli spielte sich in der Innenstadt beim ersten Ausflug der Jungvögel eine kleine Falken-Tragödie ab.
Der nachstehende Zeitungsbericht gibt Auskunft über den traurigen Vorfall...
Quelle: Solinger Tageblatt vom 01. Juli 2003
Bericht 2004
Im gesamten ersten Halbjahr 2004 sah ich lediglich an zwei verschiedenen Tagen jeweils einen einzigen Turmfalken an der Viehbachtal-Autobahn hier in Solingen jagen.
Am 4. Juli 2004 kreisten jedoch zwei Turmfalken laut rufend über unserem Grundstück ca. 1 Minute lang und inspizierten offenbar den am Nachbarhaus angebrachten, alten Nistkasten. Sie flogen dann in Richtung Lochbachtal ab.
Am 5. Juli 2004 beobachtete ich zufällig zur Mittagszeit insgesamt 5 Turmfalken an der St. Clemens-Kirche in der Solinger Innenstadt.
Evtl. handelte es sich sogar um insgesamt 6 verschiedene Tiere.
Die Vögel flogen alle nicht nur sehr sicher und gezielt, sondern segelten auch bereits sehr beherrscht an den Steildächern der Kirche in den heftigen Böen dieses Tages. Ihre Landungen auf den schwierig anzufliegenden, filigranen Kreuzen der beiden Türme gelangen sofort beim ersten Versuch und zeigten ebenfalls klar die bereits erworbene Flugsicherheit.
Es handelt sich dabei eindeutig um die aus dem dortigen Nistkasten vor einigen Tagen erfolgreich ausgeflogene Brut.
Den Unterschied zwischen Jung- und Altvögeln konnte ich nicht erkennen aufgrund der größeren Entfernung und eines nicht verfügbaren Fernglases.
Bericht 2005
Sie sind wieder da!!!!!
Seit dem Berichtszeitraum 2004 bis Anfang April 2005 sah ich nie wieder einen Falken hier am Kasten und auch in der Umgebung sah ich sehr selten
und dann auch nur vereinzelt einen Turmfalken. Lediglich in Hitdorf auf den Rheinwiesen spielten 2 Turmfalken Mitte März 2005 in einer hohen Baumgruppe.
Dienstag, 5. April 2005
Am Dienstag, gegen 14:00 Uhr hörte ich jedoch einen Turmfalken laut rufen, als ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite querab vor unserem
Haus auf dem Bürgersteig der Merscheider Straße in Richtung Solingen ging. Der Vogel flog vom Giebel eines Nachbarhauses dann in gerader Linie zu
unserem Falkenkasten; dort übergab er laut rufend einem zweiten Falken eine Maus!
Seitdem sehe ich tagsüber mindestens einen Turmfalken stets fest im Kasten sitzen. Das Männchen bringt immer wieder eine Maus zu dem im Kasten wartenden
Weibchen. Beide Vögel machen zwischendurch auffällige Schauflüge in Sichtweite des Kastens. Auch andere Turmfalken sah ich heute in Zweierformation hoch
über dem Kasten ihre Bahn ziehen, während der Falke im Kasten aufmerksam zu ihnen hinaufschaute.
Am Dienstag sah ich auch, daß der Brutkasten an der Lutherkirche im Stadtzentrum ebenfalls von einem Turmfalkenpaar belegt ist. Die Vögel paarten sich
auf dem First eines kleinen Erkers im Dach des Kirchenschiffs.
Ich hoffe sehr, daß die Turmfalken in diesem Jahr endlich wieder erfolgreich hier in ihrem Kasten brüten werden. Zumindest im Moment sieht es sehr gut aus.
Montag 11. April 2005
Gegen 13:00 Uhr beobachte ich an der St.-Clemens-Kirche im Stadtzentrum wie ein offenbar junges Turmfalken-Männchen den alten Revier- und Brutplatzbesitzer
attackiert. Der Angreifer fliegt ohne Unterbrechung ständig Angriffe auf das dort offenbar ansässige, alte Männchen. Gleich wo der Altfalke auf dem Dach
des Kirchenschiffs sitzt, er wird von dem Angreifer in steilem Sturzflug hochgejagt und in Abwehr-Flugkämpfe verwickelt. Offenbar will der Jungfalke das
Revier und das Weibchen erkämpfen und das alte Männchen verdrängen. Ich werde so wohl Zeuge einer dramatischen Revierauseinandersetzung im „Falkenreich“,
die gewiß in einem tragischen Ausgang enden wird.
Montag, 25. April 2005
Seit dem Wochenende liegt das Falkenweibchen Tag und Nacht im Kasten tief geduckt auf dem Boden. Zwischendurch bringt das Männchen immer wieder eine Maus für das Weibchen; es fliegt dann kurz zu einer großen Weißtanne in der Nachbarschaft und frißt dort die Beute. Kurz darauf ist es jedoch schon wieder im Kasten.
Das Falkenweibchen brütet!
Donnerstag, 26, Mai 2005
Während des gesamten Tages bringt das Falkenmännchen mehrere Mäuse, die es dem Falkenweibchen in einer nahen Tanne übergibt.
Das Weibchen fliegt dann damit sofort in den Nistkasten.
Eine kurze, vorsichtige Beobachtung mit dem Fernglas zeigt dann, daß das Weibchen die Maus verfüttert. Heute ist also mindestens das erste Turmfalkenküken in dem Kasten aus seinem Ei geschlüpft!
Samstag, 16. Juli 2005
Im Zeitraum um den 25.06.2005 flogen insgesamt 5 junge Turmfalken aus dem Kasten aus.
Hier sehen wir, wie sich 2 Jungfalken noch einmal Anfang Juli 2005 am Kasten einfinden.
Ein SCHÖNER Bruterfolg !!!
Bericht 2006
Aufgrund meines Umzugs von Solingen-Merscheid nach Solingen-Wald war es mir nicht mehr möglich, regelmäßig und täglich mehrfach den Nistkasten an meinem alten Wohnsitz zu beobachten. So konnte ich lediglich feststellen, dass sehr spät im Juli 2006 mindestens 3 junge Turmfalken erfolgreich ausflogen. Fotos der jungen Falken wurden keine aufgenommen. Weitere erfolgreiche Bruten in der Stadt und im hiesigen Umland sind mir nicht bekannt, weil ich selbst keine weiteren Beobachtungen machen konnte.
Der Bericht der Familie Kling aus Niederöfflingen in der Eifel zeigt jedoch den diesjährigen Bruterfolg eines Turmfalken-Paars recht deutlich. Dort brüten die kleinen Greife nämlich wiederholt in einer optimierten Mauernische – der ehem. Lüftungsöffnung für den Dachboden in der Giebelspitze.
Die Familie Kling legte den Nistplatz unter dem Dach in der Giebelwand an speziell mit einem Einflugloch in der Wand. Der Nistplatz wird nach dem Ausfliegen der Jungvögel gereinigt und mit neuem, sauberen Einstreu versehen, und die Falken danken es mit regelmäßiger, erfolgreicher Brut. Die Familie Kling nahm die Fotos auf; sie zeigen den Einschlupf in der Giebelwand sowie 3 flügge Jungfalken in der Mauernische.
Bericht 2007
In diesem Jahr flogen mit Sicherheit drei junge Turmfalken in Solingen-Merscheid aus. Fotos der Dreierbande,
die offenbar erfolgreich im Juli/August 2007 ausflog.
Bericht 2008
Die Kontrolle einiger Falkenkästen zwischen dem 30.6.2008 und dem 2.7.2008 ergab folgendes Ergebnis:
- Der Kasten an der Kirche in Widdert ist mit mindestens 2 fast flüggen Jungfalken belegt.
- Der Kasten an der Merscheider Kirche ist mit einer unbekannten Zahl von Jungfalken belegt.
- Der Kasten an der ev. Stadtkirche in Solingen scheint nicht belegt zu sein. Ich sah keine Falken und es gab so gut wie keine frischen Kotspuren.
- Der Kasten an der kath. St.-Clemens-Kirche in Solingen scheint ebenfalls nicht belegt zu sein. Ich sah auch hier keine Falken und es gab so gut wie keine frischen Kotspuren.
- Im Kasten an der Merscheider Straße sah ich 3 junge, fast flügge Turmfalken sitzen.

Ein Altvogel hat soeben eine Maus gebracht und fliegt vom Kasten ab.
Die “Dreierbande 2008” sitzt am Einflugloch, schwitzt an diesem heißen Tag wohl sehr, beobachtet neugierig die Umgebung und wartet gewiß auch auf Nahrung in Form von Mäusen. Der 4. Jungfalke ist nicht zu sehen und befindet sich offenbar im hinteren Teil des Kastens. Es dürfte sich um das “Nesthäkchen” handeln. Am 5. Juli 2008 verließen jedenfalls insgesamt 4 junge Turmfalken den Nistkasten!
- In unmittelbarer Nähe der ev. Friedenskirche in Düsseldorf wurde dieser Jungfalke auf dem Boden gefunden. Der Nistplatz der Turmfalken an der Kirche oder der direkten Umgebung ist nicht bekannt und somit völlig unzugänglich. Aus diesem Grund wurde der junge Turmfalke in die Auswilderungsstation in D.-Gerresheim gebracht und wird dort so bald wie möglich ausgewildert.
Hier sitzt er bereits einige Wochen später in der Voliere der Auswilderungsstation Düsseldorf. Ein paar Tage später wurde er bei gutem Wetter ausgewildert.
- Im Großraum Stuttgart gelang es einer Familie, Turmfalken im
Giebel ihres Hauses anzusiedeln. Man öffnete dazu das Giebelfenster
und befestigte dann an der Innenwand eine Nistkasten. Zuvor war es
schon gelungen, Mehlschwalben unter dem Dachüberstand der
Hauswand in Schwegler-Kunstnestern anzusiedeln. In diesem Jahr
gelang es einem offenbar äußerst spezialisierten Turmfalken, sich am
Eingang der Schwalben-Nester festzuklammern und die Vögel am
Schwanz oder den Flügeln aus den Nestern zu ziehen und somit zu
erbeuten. Der Turmfalke konnte die Schwalben-Nester nicht vom
darunter montierten Kotbrett erreichen, weil dies zu tief unterhalb
der Nester an der Wand hängt. Mit einem speziellen, an der
Dachrinne vor den Schwalben-Nestern montierten Maschendraht-
Gitter wird der Angriff des Falken auf die Schwalben jetzt abgewehrt.
Das Gitter ist weit genug von der Wand und damit den Nestern
entfernt, so daß die Schwalben zwischen Maschendraht und Wand
ihre Nester anfliegen können, der Turmfalke jedoch nicht anfliegen
kann (siehe nachstehende Fotos).





Bericht 2009
Im gesamten Jahr 2009 konnte ich keine Kontrollen der Kästen
durchführen. Lediglich aus dem Kasten an der Merscheider Straße
120 flogen insgesamt 3 junge Turmfalken erfolgreich aus.
Die Turmfalken an der ev. Stadtkirche in Solingen hatten keine
Möglichkeit, in ihrem Nistkasten zu brüten. Der Turm war
aufgrund der Reparatur des schweren Sturmschadens komplett
eingerüstet und mit einem Sicherheits-Netz umgeben, so daß die
Vögel ihren Brutplatz nicht anfliegen konnten. Inzwischen wurde
am Turm ein Schwegler-Nistkasten aufgehangen; die Stelle ist
jedoch nicht optimal. Es wurde daher vereinbart, daß der Küster
eine wesentlich besser geeignete Nistmöglichkeit auf einem
Festersims des Turms schaffen wird.
Bericht 2010
Im Jahr 2010 flogen weder aus dem Kasten in Merscheid noch in der
ev. Stadtkirche Solingen junge Falken aus.
Aus dem Kasten an der kath. St. Clemens Kirche in Solingen
flog allerdings eine unbekannte Anzahl von Jungfalken aus.
Dessen bin ich mir absolut sicher.
Nachstehend ein Artikel des Solinger Tageblatts vom 20.8.2010
über meine Aktivitäten und die Situation der Turmfalken
an der ev. Stadtkirche im Zentrum von Solingen.
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